Healthcare City in Abu Dhabi: Kliniken haben Priorität

Wenn eine Regierung sich ein bestimmtes Thema in die Agenda schreibt, viel Geld dafür investiert und Experten aus dem Ausland mit ins Boot holt, dann muss man nicht lange auf die Ergebnisse warten. Das Gesundheitswesen hat in den gesamten Vereinten Arabischen Emiraten in den vergangen Jahren ein immenses Wachstum erlebt. Dazu Oliver Schorn: „Abu Dhabi verbindet gerne visionäre Pläne mit der Eigeninitiative von Unternehmern. Man stellt die Infrastruktur bereit, gibt ein Ziel vor und lässt dann genügend Raum für die unterschiedlichsten Entwicklungen.“

Konkret bedeutet das, dass es neben den einheitlichen Vorgaben für das Gesundheitswesen in den VAE spezielle Regelungen für einzelne Emirate und so genannte „Healthcare Free Zones“ gibt.

Healthcare Cities in Dubai und Abu Dhabi

Wer sich in Abu Dhabi an einen Urlaubspark erinnert fühlt, der liegt nicht ganz falsch. Durch das rapide Wachstum der Emirate bleibt nur noch wenig von den kleinen, natürlich gewachsenen Strukturen aus der Zeit vor dem Ölboom. Heute gibt es dafür Sportstädte, Ökostädte, Gesundheitsstädte und mehr. Oft wäre die Bezeichnung „Stadtteil“ oder „Häuserblock“ angebrachter, aber in Abu Dhabi denkt man eben gern in größeren Dimensionen.

Sheikh Khalifa Medical City und NMC Royal Hospital

Nordöstlich der internationalen Deutschen Schule in Abu Dhabi befindet sich das Gelände des Sheikh Khalifa Gesundheitszentrums. Unter Verwaltung der Cleveland Clinic stehen hier in mehreren Gebäudekomplexen 568 Betten für akute Behandlungen, 14 spezielle Einrichtungen für ambulante Behandlungen, eine Blutbank, eine psychiatrische Klinik und ein Ausbildungszentrum für Gesundheitspersonal zur Verfügung.

Das NMC Royal Hospital, das 2015 fertig gestellt wurde, beherbergt etwa 150 Ärzte aus über 30 Fachgebieten. Es liegt nicht weit westlich von der Ökostadt Masdar und ist eines der ambitioniertesten Projekte, die derzeit in Abu Dhabi verwirklicht wurden.

Gesunde Städte durch die Healthcare City

Immer wenn Oliver Schorn Abu Dhabi besucht, erlebt er auch die negativen Auswirkungen des hohen Lebensstandards. Wenig Bewegung und die Vorliebe für gutes Essen führen dazu, dass Abu Dhabi zunehmend mit den Folgen von einseitiger Ernährung und Übergewicht zu kämpfen hat.

Wie fast überall auf der Welt hat man diese Entwicklung auch in Abu Dhabi viel zu lange verschlafen. Die Einstellung zum Essen bei den ehemaligen Wüstenbewohnern und Fischern kann nicht mit den tatsächlichen Gegebenheiten Schritt halten. Deshalb hilft oft nur noch das Skalpell, um zu einem normalen Körpergewicht zurückzufinden.

Daneben wird Sport immer wichtiger. Was Touristen als ganz selbstverständlich erachten, wird auch von der einheimischen Bevölkerung angenommen. Fitness-Studios werden eröffnet, Gesundheitsberater bieten ihre Dienste an und Köche finden neue Wege die traditionelle Küche in einen gesunden Lebensstil zu integrieren.

Oliver Schorn: Abu Dhabi ist ein guter Alterssitz

Die Stadtplaner in Abu Dhabi orientieren sich an den unterschiedlichsten Vorbildern: Im sonnigen Florida oder auf Mallorca wird zum Beispiel vorgemacht, wie ein angenehmer Lebensabend fern von zu Hause aussehen kann.

Ein angenehmes Klima ist vorhanden und die nötige Infrastruktur wird mit Nachdruck aufgebaut. Fehlen nur noch gewachsene Gemeinschaftsstrukturen. Aber auch die werden nicht mehr lange auf sich warten lassen. Wenn Oliver Schorn Abu Dhabi besucht, weiß er, wo er deutsche Ärzte, Unternehmer und andere Expats findet. Über 800 deutsche Firmen gibt es Schätzungen zufolge in Abu Dhabi und ständig werden es mehr.

Die Ökostadt Masdar in Abu Dhabi: Investition in die Zukunft

Oliver Schorn berichtet

Die Ökostadt Masdar in Abu Dhabi: Investition in die Zukunft

Wenn Oliver Schorn Abu Dhabi besucht, ist er gespannt darauf, was sich inzwischen getan hat. Ständig werden neue Gebäude errichtet, Projekte geplant und die Infrastruktur erweitert. Besonders deutlich wird das bei Städten und Stadtteilen, die einem bestimmten Thema gewidmet sind. Prominente Beispiele dafür sind die Insel Saadiyat, die Healthcare-City und die Ökostadt Masdar.

2008 wurde mit dem Bau von Masdar begonnen. Der Name bedeutet übersetzt so viel wie Quelle oder Ursprung und steht für die Ambitionen, die die Vereinten Arabischen Emirate auf fast allen Gebieten haben: Kunst, Sport, Tourismus und Nachhaltigkeit.

Masdar ist neben Bonn der Hauptsitz der internationalen Organisation für erneuerbare Energien (IRENA). Als CO2-neutrale Wissenschaftsstadt soll sie vollständig durch erneuerbare Energien versorgt werden.

Oliver Schorn in Abu Dhabi zwischen Öl und Sonnenenergie

„Ein Land voller Widersprüche.“, ist in Reiseführern ein gern genutztes Klischee, das nicht nur abgedroschen, sondern auch meist falsch ist. In Abu Dhabi finden Sie reich sprudelnde Ölquellen und nachhaltige Projekte wie die Ökostadt Masdar. Ein Widerspruch? Nein, findet Oliver Schorn, denn beides dient dazu Energie zu gewinnen. In Abu Dhabi sind einige der weltweit führenden Persönlichkeiten, die mit Energie-Infrastruktur zu tun haben. Die Ökostadt Masdar bietet beste Voraussetzungen, um die Technologien von morgen in Theorie und Praxis zu studieren. Die Wasserversorgung stützt sich auf Meerwasserentsalzungsanlagen, die mit Solarstrom versorgt werden. Außerdem soll der Wirkungsgrad der gesamten Stadt zu einem neuen Richtwert werden. Das gilt für Energie und Recycling. Können Sie sich vorstellen, wie es ist, in einer Stadt zu leben, die kaum Abfall produziert? Masdar City macht es möglich!

Eine vom Menschen geschaffene Oase

Wie sehr Oliver Schorn Abu Dhabis Innovationskraft schätzt, ist kein Geheimnis. Selbst wer dort lebt, muss sich anstrengen, um mit den vielfältigen Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben. Wo sich bis vor einigen Jahren westlich des internationalen Flughafens nur flaches Land erstreckte, entsteht nun bis 2025 eine komplette Stadt inklusive Universität, Unternehmenspark mit so prominenten Firmen wie BP, Shell, Rolls-Royce, BASF und Fiat. Mit Wohnungen, die nie weiter als 200 Meter von der nächsten Haltestelle der öffentlichen Verkehrsmittel entfernt sein sollen.

In Abu Dhabi ist man bereit aus Fehlern zu lernen und sich anzupassen. Wer bei einem Milliardenprojekt wie der Ökostadt Masdar an Zustände wie in autoritären Staaten denkt, der kennt den ganz speziellen Lifestyle von Abu Dhabi nicht. Deswegen gibt man dem Stadtbauprojekt, das ursprünglich bis 2016 abgeschlossen werden sollte, noch ein paar Jahre mehr Zeit.

Oliver Schorn: „Abu Dhabi stellt sich der Frage, ob der Mensch umweltverträglich leben kann.“

Masdar City ist ein gewaltiges Experiment, in das viele Erkenntnisse eingeflossen sind. Zum Beispiel die traditionelle Bauweise in den Vereinten Arabischen Emiraten. Enge Gassen und schmale Fassaden geben der Sonne wenig Angriffsfläche. In hohen Gebäuden wird die Thermik genutzt, um Räume auf natürliche Weise zu kühlen. Grünflächen verbessern das Mikroklima und laden Auge und Körper dazu ein, neue Kraft zu schöpfen.

Dabei wird bestimmt nicht alles hundertprozentig so funktionieren, wie die Planer sich das vorgestellt haben, aber dafür funktioniert hier mehr als man sich andernorts auch nur vorstellen kann.

Eine Reise wert!

Zurück aus Abu Dhabi im kalten Deutschland. Ich kann allen nur empfehlen diese Wahnsinns Stadt mal zu besuchen und die Wüsten-Sonne auf der Haut und den Sand der Dünen unter den Füßen zu erleben. Es ist mit nichts zu vergleichen. Jetzt konzentriere ich mich erst einmal auf meinen neuen Job und… Ich habe mich mit Michael zum Abschluss-Abend in unserer „Stamm-Kneipe“ getroffen und eine tolle Frau kennen gelernt. Ich will noch nicht zu viel schreiben, aber sie ist toll, kommt aus Bottrop und studiert hier in Leipzig. Wir haben uns am nächsten Abend gleich wieder verabredet und bis in die Nacht gequatscht. Sie ist super süß und super intelligent und zu meinem Glück sieht sie auch noch toll aus. Was für eine Kombination! Sie arbeitet ab und zu in der Kneipe als Aushilfe, so kamen wir das erste Mal ins Gespräch und ich wurde quasi zum Stammgast. Natürlich ging das nicht jeden Abend, habe ja gerade erst mit dem neuen Job gestartet und musste mich da auch erst einmal reinschaffen. Ach ja der Job. Die Crew ist ganz ok, es sind ein paar coole Typen dabei. Der Chef ist ein ganz gradliniger und lässt einem genug Freiraum sich auch mal ein bisschen auszuprobieren. Habe schon einen Arabischen Abend angeregt, was sehr gut ankam. Mal sehen, wann wir den verwirklichen können, kann ja meine Eindrücke aus Abu Dhabi mit einfließen lassen. Naja, ich glaube jedenfalls, dass es mich erwischt hat und wir wollen es langsam angehen ..

Totale Begeisterung!

Abu Dhabi hält, was die Reiseführer versprechen. Der Wüstenausflug war der Hammer. Das Wüstenhotel in der Liwa Oase war ein Traum. Der Service war absolute Spitzenklasse, ich glaube besser geht kaum. Du hast immer ausreichend Wasser auf dem Zimmer oder auch am Pool und „Gott sei Dank“ alles im Zimmerpreis inklusive. Das Hotel ist nicht sehr preiswert aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Küche ist ein Traum, Büffets vom feinsten und die Dessertbüffets ein Gedicht. Ich muss mal schauen, ob wir ein paar Gewürze ausführen dürfen, damit kann ich auf jeden Fall zu Hause punkten. Auch der Besuch der Moreeb Düne war schon ein Erlebnis, Barfuß durch den Sand der Wüste zu laufen, fernab von Trubel und nahezu alleine, war schon ungewöhnlich. Ein bisschen skeptisch war ich was das Tanken angeht, aber hier findet man tatsächlich mitten in der Wüste auch Tankstellen. Der Besuch der Ferrari World, der Traum von Michael, war schon nicht schlecht, ganz anders aber es hat mir Spaß gemacht und sogar die Achterbahn bin ich gefahren. Wahnsinn! Jetzt haben wir noch ein paar Tage Strand vor uns und natürlich wollen wir uns mal etwas ausgiebiger ins Getümmel stürzen. Die eine oder andere Mall werden wir unsicher machen und das Nachtleben genießen. Hier gibt es ein paar tolle Bars und bei Nacht ist die Stadt echt sehenswert. Mal sehen, ob wir noch eine kleine Wüsten Safari einschieben können, mit Kamelen und allem was dazu gehört. Dann geht es auch schon bald wieder gen Heimat. Schade, ich komme bestimmt mal wieder her. Noch schnell einen Gruß aus dem Paradies in das ferne, kalte Deutschland

Es geht los, auf nach Abu Dhabi !

Ich bin total aufgeregt, eigentlich voller Vorfreude. Sitze hier am Flughafen von Leipzig und warte auf Michael. Er ist gerade im Duty Free und kauft sich Zigaretten oder ähnliches. Gott sei Dank habe ich noch einen Platz im gleichen Flieger bekommen. So kann man sich wenigstens nicht aus den Augen verlieren. Ich denke, wir sind gut präpariert. Karten und Reiseführer haben wir im Gepäck, Routen sind weitestgehend geplant und natürlich noch ein wenig freie Zeit für Unvorhergesehenes. Bin gespannt, wie sich die Wüstenstadt beim Anflug darstellt. Habe mich jetzt schon ein bisschen eingelesen und vor allem die Gepflogenheiten studiert. Ich wusste gar nicht, dass Abu Dhabi 200 natürliche Inseln vor der Küste hat, bin gespannt ob wir einen Ausflug zu einer unternehmen können. Wir haben jetzt erst einmal geplant, dass wir uns auf jeden Fall einen Mietwagen nehmen und uns auf eigene Faust die Gegend ein bisschen auskundschaften. Wir haben einiges darüber gelesen und auch schon 2 tolle Routen rausgesucht. Die Straßen sollen dort super ausgebaut sein und wenn man sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, dann gibt es wohl auch keine Probleme. Bin gespannt, ob man außer Sand auch noch was anderes sieht in der Wüste. Michael hat auch einen Führerschein, so dass wir uns dann mit dem fahren auch mal abwechseln können. Jetzt haben wir erst noch einen 3 stündigen Aufenthalt in Frankfurt am Main und dann geht es gleich weiter nach Abu Dhabi. So gegen 21.30 Uhr Ortszeit werden wir dann dort landen und dann geht es erst einmal ins Hotel. Michael hat die erste Nacht schon gebucht, sicher ist sicher. Nun melde ich mich erst einmal ab aus Deutschland ..

Euer Oliver Schorn

Vorfreude auf Abu Dhabi, Sommer, Sonne und ganz viel Wüsten-Sand!

Es hat geklappt! Ich freue mich total auf meinen Urlaub. Nachdem ich alle Papiere nochmal gecheckt habe und es tatsächlich noch einen freien Flug gab, habe ich mich kurz entschlossen darauf gebucht. Torsten hat mir klar gemacht, dass es genau jetzt der richtige Zeitpunkt dafür ist. Er hat Recht, wenn ich erst meinen neuen Job gestartet habe, dann gibt es wieder ein halbes Jahr Urlaubssperre und wer weiß was danach ist. Irgendeine Ausrede hat man doch immer und ich will die Gelegenheit jetzt beim Schopfe packen. Mit Michael plane ich jetzt mal grob die Reise bzw. er hatte sie schon grob geplant und wir fügen jetzt unsere Interessen zusammen. Mich interessiert ja die Yas-Insel. Hier findet der Große Preis von Abu Dhabi statt und ich würde mir das gern mal aus der Nähe betrachten. Natürlich haben wir ausreichend Zeit für die Erkundung der Innenstadt eingeplant und er will unbedingt in den Freizeitpark Ferrari World. Dort soll es die schnellste Achterbahn der Welt geben. Mal sehen, ob ich das drauf habe und auch mal fahre. Ein bisschen verrückt ist er ja schon, der Michael, bin gespannt wie es wird mit ihm. Eine Wüsten-Safari sollte auch drin sein. Es ist bestimmt genial mit dem Jeep durch den heißen Wüsten-Sand zu rasen, so ganz ohne Verkehr, Stau oder irgendwelche Schlafmützen vor der Nase. Hoffen wir mal, dass wir auch selbst fahren dürfen, viel zu sehen wird es bei dem vielen Sand wohl nicht geben. Ich freue mich darauf, die nächste Metropole in meinem Leben zu entdecken. Auf nach Abu Dhabi!

Fit ins Neue Jahr, 2015 ich komme!

Leipzig entpuppt sich als echter Glücksfall. Die Menschen hier sind super nett und offen. Der Jahreswechsel hat ein paar tolle Wendungen gebracht. Torsten und ich haben Silvester ein bisschen die Stadt unsicher gemacht und sind in einer tollen Kneipe in der Nähe vom Schauspiel und der Thomaskirche eingekehrt. Alles sehr Uhrig eingerichtet mit Holztischen, die Bedienung besteht aus Studenten und ist super locker drauf. Das bodenständige Essen und das super tolle Bier haben uns den Abend versüßt. So sind wir schnell mit den anderen Gästen ins Gespräch gekommen und haben ein paar tolle Leute kennen gelernt. Ich habe mich sehr lange mit einem Musik Studenten unterhalten, Michael, schräger Vogel, aber echt cool drauf. Er kommt aus Leipzig und hat irgendwas vom ewigen Studenten. Macht sich keine Platte und genießt die Zeit des Studiums. Da kommen mir manchmal die Zweifel, ob ich nicht etwas verpasst habe. Er plant nächste Woche einen Trip nach Abu Dhabi, so als Backpacker und hat mich echt gefragt, ob ich Lust hätte mitzukommen. Jetzt bin ich am überlegen, ob ich das nicht machen sollte. Mein Job fängt erst im Februar an und so hätte ich noch genügend Zeit für einen Kurztrip in die Sonne. So einen richtigen Single Urlaub hatte ich ja schon lange nicht mehr, außerdem würde mich Abu Dhabi echt reizen. Sommer, Sonne, reichlich Sand, Poolpartys, Wüstensafaris und Strand, da hätte ich voll Lust drauf. Ach und der Neujahrslauf war auch super, haben hier auch nette Leute getroffen. Mal schauen ob man hier weiter Kontakten kann. Melde mich wieder und sende viele Grüße

Euer Oliver Schorn

Jahresende und Neustart in 2015

Leipzig

Nachdem ich Weihnachten in Berlin mit der Familie verbracht habe, bin ich zum Jahresende wieder in meiner Wahlheimat Leipzig. Torsten, mein Schulfreund aus Kindertagen, und ich wollen am 01. Januar 2015 am 40. Neujahrslauf in Leipzig teilnehmen. Die Stadt feiert 2015 ihr 1000 jähriges Jubiläum und es werden rund 1000 Läufer zu diesem Ereignis erwartet. Es ist eigentlich keine große Sache, nur ein Neujahrslauf. Eine Runde ist 1km lang und man kann ohne Voranmeldung teilnehmen, sogar die Anzahl der Runden wählen, die man laufen möchte. Naja, so ganz unvorbereitet wollte ich dann doch nicht an die Sache rangehen und habe mir zur Vorbereitung mal die Parks in der Nähe der Innenstadt näher angesehen. Es ist toll, wie grün diese Stadt ist. Der Auenwald zieht sich quasi mitten durch die Stadt. Im Clara-Zetkin-Park kann man nicht nur gut Laufen sondern finden im Sommer auch eine Menge verschiedener Veranstaltungen statt. Ich habe mir sagen lassen, dass auf der Parkbühne vom König-Albert-Park auch ab und zu Popkonzerte stattfinden, sogar ein Wave-Gotik-Treffen zu Pfingsten gibt es hier. Da ist wohl für jeden etwas dabei, na langweilig wird es hier jedenfalls nicht. Also Leute, kommt und besucht mich. Zum Trainieren habe ich mich jetzt auf den Johanna-Park konzentriert, er liegt näher an meiner Wohnung und bietet mit Teich, Brücken und einer tollen Sicht auf das neue Rathaus eine Menge Abwechslung beim Laufen. Mal sehen, wie Torsten so drauf ist. Eine große Silvesterparty werden wir uns auf jedenfalls sparen. Naja, vielleicht ergibt sich ja noch was Nettes zum Jahresausklang. Ich wünsche allen noch einen super Start in das neue Jahr und lasst es krachen in 2015. Wir sehen uns.

Umzug aus der Metropole in die Metropole

Nachdem ich nun meinen Umzug von Berlin nach Leipzig hinter mir habe, entdecke ich diese Stadt. Nichts mit Sommer, Sonne, Sand und Meer.. meine Pläne, an die See zu gehen, haben sich leider verflüchtigt. Lange, einsame Spaziergänge an langen Sand-Stränden erschienen mir nicht mehr sehr verlockend. Eine neue Stadt musste her und Leipzig, mir bisher völlig fremd, erschien mir eine gute Alternative zu sein. Dazu kam ein unerwartetes Jobangebot und Familie und Freunde sind somit nicht aus der Welt. Eine kleine Wohnung in der Messe- und Universitätsstadt Leipzig zu finden war gar nicht so einfach. Nichts desto trotz konnte ich mir mein eigenes Plätzchen nahe der Stadtmitte ergattern. Auch ein Gästebett findet hier seinen Platz und so steht Eurem Besuch bei mir nichts im Weg. Leipzig kann man ja am besten mit der Bahn oder mit dem Fahrrad erkunden, weswegen ich ernsthaft in Erwägung ziehe, mir eines zuzulegen. Leipzig hat eine sehr schöne, durchaus ansehnliche Innenstadt, in der der Großteil der Altbauten mittlerweile saniert und renoviert wurden. Im Stadtkern gibt es noch viele kleine Geschäfte und, was für mich im Moment natürlich immens interessant ist, ein durchaus ansehnliches Angebot an Restaurants, Cafés, Kneipen und Szenelokalen. Das kulinarische Angebot lässt durchaus noch den „Ostdeutschen“ Charme durchblicken. Vom Würzfleisch über Soljanka bis zum Leipziger Allerlei gibt es hier viele mehr oder weniger kulinarische Ost-Highlights auf den Tischen der Gastronomie. Interessant ist, dass ich hier auch eines des besten Tartars gegessen habe, was ich nicht vermutet hätte. Also auch sonst ist die bodenständige ostdeutsche Küche hier gar nicht so übel wohingegen sich die Sterne-Gastronomie doch etwas zurück hält. Vielleicht sollte ich mir dies zum Ziel setzten und versuchen den ostdeutschen „Sterne-Himmel“ zu erklimmen. Mal sehen, was die Zeit so bringt, jetzt starte ich demnächst erst einmal neu durch. Ich halte Euch auf dem Laufenden, viele Grüße Euer Oliver Schorn